6. Nett Und Böse – Der Fotograf

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„Das ist meine Frau Slike, Liqua ist meine Tochter und der Jüngste ist in unserer Familie ist mein Sohn Bandel.“
„Sehr erfreut euch kennenzulernen. Ich heisse Dany und komme aus der Welt.“
„Hehe ja Dany das sehen sie.“

Alle lachten und ich musste auch mitlachen. Seine Familie schien sehr nett zu sein und sie haben mich sehr höflich empfangen. Als wir das Essen, also unseren Deal, in die Speisekammer gebracht haben, haben wir eine Haustour gemacht. Seine Speisekammer war wie eine Bibliothek mit unzähligen Regalen und unendlich langen Gängen. Der Geruch in diesem Raum war sehr streng, sodass ich mich dort nicht lange aufhalten konnte.

Wie in unserer Welt hatte jedes Kind sein Zimmer und die Eltern hatten ihr eigenes. Dort gab es aber keine Betten oder keine Stühle. Ich habe im ganzen Haus keine Sitzgelegenheit gesehen. Dies machte mich ein bisschen stutzig und ich fragte Gabido, ob sie sich nie hinsetzten. Seine Antwort verblüffte mich.

„Warum, bist du müde?“
„Nein, aber was macht ihr, wenn ihr müde seid. Wie schläft ihr nach einem langen Tag?“
„Wir Kobolde haben längere Tage wie ihr Menschen und wir schlafen auch dementsprechend auch anders. In jedem Zimmer hast du diese Holzrüstung gesehen. Wir schnallen unseren Oberkörper an die Wand und schlafen im Stehen.“
„Was?!? Und wenn legt ihr euch hin?“
„Bei uns legt man sich nur einmal im Leben. Und das, wenn man stirbt oder wenn man sterben will. Wenn sich ein Kobold auf die Erde legt, hat er genau zwei Augenblinzeln Zeit, bis er nicht mehr lebt. Darum laufen unsere Kinder bis zum 16 Koboldjahr mit einer Vorrichtung herum, sodass sie sich nicht hinlegen und immer und überall im Stehen schlafen könnt.“
„Kann ich auch sterben wenn, ich mich hinlege?“
„Nein du bist ein Mensch, du darfst dich auch hier hinlegen oder hinsetzten, wenn du willst. Jedoch kannst du das nur auf dem Boden machen.“

Diese neue Erkenntnis schockierte mich. Ich liebte es zu schlafen und mich auf meinem weichen Bett hinzulegen. Aber diese Erfahrung blieb meinen neuen Freunden für immer verborgen.

Nach der Hausbesichtigung gingen wir nach draussen und haben seine Felder begutachtet. Es war mir klar, warum er auf die Erde kommt um nach Nahrung zu suchen. Denn auf seinen Feldern haben sie nur eine Frucht oder Gemüse oder sonst was. Ich hatte noch nie so etwas gesehen. Es war so gross wie eine Melone und hatte einen Farbverlauf. Bei der Wurzel war es hell und es wurde immer dunkler. Die Wurzel war quadratisch und die Frucht rund. Es kam mir vor, als würde ein sehr komische Melone an einer Steckdose angehängt zu sein.

„Dany pass gut auf, wo du hintrittst. Wir haben hier Pflanzen die dich auf einmal verschlingen können. Diese werden geweckt, indem man auf ihre Wurzeln darauf steht.“
„Habt ihr auch wilde und gefährliche Tiere?“
„Wir nenne sie nicht Tiere, aber wir haben auch solche Kreaturen. Schau über den Hügel, dort siehst du ein ganzes Rudel.“

Mir stockte der Atem und da geschah es.

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