7. Rennen Der Giganten – Der Fotograf

Foto, fotografieren, Bild, Abenteuer, Photo, photograph, picture, adventure
Es sah ähnlich aus wie ein Hund oder ein Wolf und war grösser als ein Bär. Dieses Ungeheuer soll den Namen Kanquka tragen. Es gelang bislang nur drei Kobolden, solch ein Tier zu erlegen. Und das Schlimmste an der Sache, es rannte direkt auf Gabido und mich zu.

„Lauf Dany lauf!“

Ich rannte Gabido hinterher, um mich nicht zu verlaufen und um nicht auf die fressenden Pflanzen zu treten. Das hindurchblicken durch den Sucher erschwerte mir das Rennen ungemein. So stolperte ich über Wurzeln, Steine und rutschte auf der nassen Wiese aus. Kanquka machte mir solch eine grosse Angst, dass ich sterben könnte. In diesem Moment kamen mir gingen mir tausend Sachen durch den Kopf. Aber als ich an meine Mama dachte, da wurde etwas in mir erweckt.

Es ist schwer zu sagen was, aber ein Feuer brach in mir aus. Ich wollte nicht sterben und meine Mama nicht mehr sehen, so musste ich mich verteidigen. Währendem rennen, sah ich einen Holzbalken. Schnell griff ich danach und wollte es nur noch dem Ungeheuer über den Kopf ziehen. Mit meinen 1.79 Meter war ich nicht so gross, jedoch grösser als die Kobolde, und wenn ein Kobold solch ein Tier erlegt hat, sollte es mir doch auch gelingen.

Durch das schnelle rennen war mein Objektiv dreckig, sodass ich es schnell putzen musste. Als ich wieder durch den Sucher schaute, war das Ungeheuer nur noch 20 Meter vor mir. Reflexartig griff ich mit der rechten Hand den Balken und rannte auf Kanquka los. Mit der linken Hand hielt ich meine Kamera, um zu schauen, wo es ist. Mein erster Schlag ging ins Leere, es ist mir ausgewichen. Beim zweiten Schlagversuch, rammte mich das Tier und ich fiel zu Boden. Als es sich auf mich stürzten wollte, rammte ich es den Balken in die Schnauze.

Damit war es nicht erledigt, aber ich konnte schnell weg rennen. Verwirrt rannte es wieder mir hinterher. Hinter mir war ein Baum und ich hoffte im richtigen Moment wegzuspringen, sodass es gegen den Stamm knallt. Es rannte mir einer ungeheuren Geschwindigkeit auf mich, aber mir gelang es im richtigen Moment wegzuspringen. Es knallte mit voller Wucht gegen den Baum.

Der Kopf der Bestie drang sogar in den Baum hinein. Von hinten rief mir Gabido zu, dass ich den Kopf abschneiden muss, ansonsten werde es wieder nach uns jagen. Ich tat es.

Beim Zurückgehen bin ich über der Blutlache von Kanquka ausgerutscht und mit der Kamera auf einen Stein gefallen.

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

 
;